Allgemeines

Die letzten Deals der Staffel

Es ist wieder soweit. Die fünfte Staffel „Die Höhle der Löwen“ geht zu Ende. Welche Gründer sich einen der letzten begehrten Deals schnappen können, sehen Sie heute in der zwölften und letzten Folge. Einschalten lohnt sich ab 20:15 Uhr auf Vox. Hier erfahren Sie schon jetzt, wer zum letzten Mal in diesem Jahr die Löwenhöhle betreten wird.

Realtrue

Caroline Hirt entwirft und verkauft nachhaltige und luxuriöse Mode-Accessoires aus Fischhaut. Diese kommt von einem der beliebtesten Speisefische Brasiliens – dem Pirarucu.

Eine Gerberei in Rio De Janeiro kauft die Häute direkt bei Fischern am Amazonas und verarbeitet sie so, dass sie in ihrer Textur noch immer an Fischschuppen erinnern. In Italien entstehen daraus schließlich die nach Carolines‘ Designs entworfenen Taschen und Rucksäcke.

Mit einem Firmenanteil von 30 Prozent möchte die gelernte Grafikdesignerin die Investoren überzeugen und dafür eine Summe von 150.000 Euro erhalten.

EinStückLand

Heinrich Carstensen ist auf dem Land seiner Eltern aufgewachsen. Für ihn war frisches und gutes Fleisch schon immer etwas ganz besonderes. Gemeinsam mit seiner Freundin Lina-Louise Kypke möchte er diesen Genuss nun auch mit dem Rest von Deutschland teilen.

Dafür haben die beiden das Unternehmen EinStückLand ins Leben gerufen. Sie verkaufen Galloway-Fleisch von Landwirten – bisher noch ausschließlich aus Schleswig-Holstein. Die Tiere wachsen in Herden auf, Kälber werden nicht von den Müttern getrennt und die Rinder stehen 365 Tage im Jahr auf der Wiese. Am Ende entsteht so gutes Fleisch aus artgerechter Haltung.

Doch die Geschäftsidee geht noch weiter: Die Kunden können aus zwei verschiedenen Fleischpaketen wählen. Erst, wenn das Tier komplett verkauft ist, wird es auch geschlachtet. So soll eine Überproduktion und damit Verschwendung von Lebensmitteln vermieden werden.

Für 200.000 Euro möchten sie ihr Konzept weiter ausbauen und auch im Rest von Deutschland anbieten. Dafür geben die Gründer Firmenanteile in Höhe von 10 Prozent ab.

Tonefit

Auch in dieser Woche darf ein Fitness-Gadget nicht fehlen. Diana und Michael Failer aus der Schweiz haben einen Gürtel entwickelt, der das Training um 40 Prozent intensivieren soll. Das behaupten zumindest zwei Studien einer Schweizer Universität.

Das Gerät soll beim Walken oder Joggen zusätzlich die Bauch-, Brust-, Arm-, Schulter- und Sitzmuskulatur trainieren und funktioniert damit ähnlich wie ein Crosstrainer. Das verbessert auch die Ausdauer, Rhythmus, Balance und die Körperhaltung.

Für insgesamt 200.000 Euro möchten die Gründer ihr Unternehmen ausbauen und dem Tonefit weltweite Bekanntheit verschaffen. Den Löwen bieten sie dafür Firmenanteile in Höhe von 20 Prozent. Werden diese auf das Angebot eingehen?

TROY

TROY, eine Wärmflasche von Benjamin Ohmer und Volker Junior, setzt indessen auf das menschliche Wohlgefühl. Die Flasche soll schnell auf eine angenehme Temperatur aufheizen und die Wärme noch länger speichern. Möglich macht das ein integriertes Salzpad, welches dem heißen Wasser die Energie entzieht und diese später wieder abgibt.

Auch ein angepasster Bezug sorgt für eine lange angenehme Temperatur: Während die körperabgewandte Seite die Wärme isoliert, gibt die körperzugewandte Seite genau die richtige Wärmemenge wieder ab.

Zusätzlich haben die Gründer einen Sicherheitsverschluss entwickelt, welcher nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip funktioniert und so das versehentliche Öffnen der Flasche verhindert. Die Gefahr von Verbrennungen wird so minimiert. Der Verschluss ist zudem als Nachrüstprodukt geeignet, da er auf 80 Prozent der in Deutschland verkauften Wärmflaschen passt.

Für satte 200.000 Euro möchten Benjamin und Volker 15 Prozent der Firmenanteile abgeben und so ihren TROY am Markt etablieren.

Man Upgrader

Ein Kölner Makeup-Artist ist auf dem Weg in die Höhle. Frank Hard stellt den Löwen heute ein Multitasking-Pflegeprodukt für den Mann vor. Dieses soll Langzeit- und Soforteffekt vereinen und in Sekundenschnelle ein homogenes und gepflegtes Hautbild kreieren. Rötungen, Augenringe und Hautunreinheiten werden durch die getönte Creme verringert, Fruchtsäuren und Hopfen verleihen hingegen schon nach 21 Tagen ein strahlendes und verbessertes Hautbild.

Das Produkt hat Frank in Kooperation mit einem Münchener Labor entwickelt. Für 75.000 Euro möchte er es nun an den Mann bringen. Er gibt dafür 10 Prozent seiner Firmenanteile ab.

SAFAYA

Für Tahnee Laternser und Julian Straube aus Düsseldorf steht die Sicherheit der Menschen an erster Stelle. Vor allem in den dunklen Wintermonaten sehen sie diese vor allem bei Hundebesitzern in Gefahr, denn Nachmittagsspaziergänge durch den Wald können durch die Begegnung mit Wildtieren schnell zu einem gefährlichen Abenteuer werden.

Um für dieses Szenario abgesichert zu sein, entwickelten sie ein Tierabwehrspray in handlicher und stilsicherer Form. Einmal an die Handtasche oder den Schlüsselbund geklippt, kann dies nicht mehr verloren gehen.

Für den Designfaktor wurde das Spray in Lippenstiftgröße gefertigt und verfügt über eine austauschbare Außenhülle. So ist für jede Handtasche das richtige Fläschchen dabei. Für 100.000 Euro soll das Produkt nun für mehr Sicherheit sorgen. 20 Prozent der Anteile geben sie einem der Investoren dafür ab.

Wie die Löwen wohl auf ein Tierabwehrspray reagieren?

Alle Deals der diesjährigen Staffel sehen Sie noch einmal zusammengefasst in unserem Blogbeitrag am kommenden Sonntag!