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Business Knigge: 5 Tipps für einen souveränen Geschäftsauftritt

Business Knigge

Wer sich freiberuflich in der Geschäftswelt bewegt, muss lernen, welches Verhalten ihn beruflich weiter bringt. Nur durch einen souveränen und starken Auftritt lassen sich auch kritische Situationen charmant meistern. Wenn Sie also wissen wollen, welche Business-Knigge-Regeln gelten, der sollte sich diese 5 Tipps durchlesen.

1. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck!

Der erste Eindruck entscheidet oft über Sieg oder Niederlage in der Geschäftswelt. Kommen Sie direkt zu spät zum Termin oder erscheinen in unpassender Kleidung, ist es schwer bis unmöglich diesen schlechten, ersten Eindruck wieder wett zu machen. Achten Sie also darauf immer genügend Zeitpuffer zu haben, damit Sie nicht zu spät kommen. Legen Sie sich zur Not eine zweite Garderobe ins Auto, damit Sie nach einem Malheur beim Mittagessen nicht mit Soßenflecken auf dem Hemd Ihrem Geschäftspartner gegenübertreten müssen. Üben Sie die Vorstellungssituation. Üben Sie Ihren Händedruck, arbeiten Sie an Ihrer Aussprache. Und schon  sollte beim ersten Kennenlernen nichts mehr schief gehen.

2. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung.

Der Mensch ist in der Lage aus Mimik und Gestik mehr zu lesen als Ihnen lieb ist. Fühlen Sie sich in einer Situation unwohl, stehen Sie Ihrem Geschäftspartner nicht offen gegenüber oder gehen Sie nervös in ein Verhandlungsgespräch wird es Ihr Gegenüber sicherlich an Ihrer Körperhaltung merken. Damit verschaffen Sie Ihm einen klaren Vorteil. Arbeiten Sie an Ihrem Auftreten. Üben Sie eine offene Körperhaltung ein. Beobachten Sie, welche Positionen Arme und Beine annehmen, wenn Sie nervös oder aufgeregt sind. Versuchen Sie nun diese Haltung bewusst beim nächsten Gespräch zu vermeiden.

3. Stellen Sie Blickkontakt her!

Wenn Sie jemandem zuhören und mit ihm sprechen, dann sollten Sie diese Person auch offen ansehen und Blickkontakt herstellen. Auch Ihr Körper sollte Ihrem Gesprächspartner zugewandt sein, um zu signalisieren, dass Sie Ihm zuhören. Achten Sie jedoch beim Blickkontakt auch darauf, dass Sie es nicht übertreiben. Starren wird in vielen Kulturen als unangenehm und störend empfunden. Vor allem den Deutschen (beispielsweise von Amerikanern) wird oft nachgesagt, dass Sie zu viel starren. Wenn Sie international tätig sind, sollten Sie sich vor jedem Termin mit Geschäftspartnern aus einer fremden Kultur über die jeweiligen nationalen Gepflogenheiten informieren.

4. Interessieren Sie sich für Ihr Gegenüber!

John F. Kennedy wird nachgesagt, dass er Menschen innerhalb von fünf Minuten für sich einnehmen konnte, weil er sich für das, was sie zu sagen hatten, wirklich interessierte. Nichts ist schlimmer als ein Gegenüber, der mit seinen Augen den Raum abscannt auf der Suche nach dem nächsten Gesprächspartner. Hören Sie zu! Interessieren Sie sich für das, was Ihre Partner erzählen, vielleicht haben Sie wirklich etwas Interessantes zu sagen.

5. Vorbereitung ist das A und O.

Egal was für ein Termin Sie vor sich haben, gehen Sie nie unvorbereitet hinein. Nehmen Sie sich wenigstens fünf Minuten im Auto oder auf dem Weg dahin Zeit, um noch einmal folgende Fragen durchzugehen:

  • Wie heißt mein Gesprächspartner und was ist seine Position?
  • Was möchte ich von ihm und was kann ich ihm bieten?
  • Was möchte er von mir und was kann er mir bieten?
  • Begegnen wir uns auf Augenhöhe oder nimmt einer von uns eine höhere Stellung ein?
  • Wie begegne ich Gegenargumenten oder kritischen Fragen?

Diese Vorbereitung dient nicht nur dazu, das Gespräch in erfolgreiche Bahnen zu lenken. Sie nimmt Ihnen auch ein Stück weit die Nervosität und pusht Ihr Selbstvertrauen. Denn nun haben Sie einen Fahrplan und wissen, wie Sie agieren können.