fbpx
AllgemeinesVorlagen

Die Bedeutung der Bilanzpositionen

Eine Bilanz stellt alle Vermögens- und Kapitalwerte eines Unternehmens dar. Die Inhalte werden als Bilanzpositionen bezeichnet. Diese sind in einer bestimmten Reihenfolge festzulegen und gliedern sich in Bilanzpositionen der Aktiv- und Positionen der Passiv-Seite.

Die Aufstellung orientiert sich an der Größe und Form des Unternehmens. Davon ist auch abhängig, wie detailliert die Inhalte erfasst werden müssen.

Wir zeigen, welche Bilanzpositionen es gibt und welche Inhalte diese aufgreifen. Außerdem stellen wir heute eine kostenlose Mustervorlage für Ihre Bilanzierung bereit!

Aktiv-Seite

Die Aktiv-Seite stellt die Vermögenswerte des Unternehmens dar. Die Inhalte werden nach Nutzungsdauer absteigend aufgeführt und beschreiben folgende Positionen:

Bilanzpositionen des Anlagevermögens

Das Anlagevermögen umfasst alle Anschaffungen, welche notwendig sind, um das Unternehmen langfristig am Laufen zu halten. Es werden zwei Gruppen unterschieden:

Materielles Anlagevermögen – beinhaltet neben Grundstücken und Produktionsmaschinen auch Unternehmensbeteiligungen.

Immaterielles Anlagevermögen – umfasst alle Rechte und Patente, die das Unternehmen besitzt.

Bilanzpositionen des Umlaufvermögens

Umlaufvermögen verbleibt, im Gegensatz zum Anlagevermögen, nur kurzzeitig im Betrieb.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe – sind alle Mittel, die zur Produktion, Verpackung oder dem Versand der Waren genutzt werden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen – sind offene Forderungen, deren Leistung bereits erbracht sind und nun noch vom Kunden bezahlt werden müssen.

Liquide Mittel – umfassen alle Kassenbestände oder Bankkonten, die dem Unternehmen schnell zur Verfügung stehen.

Passiv-Seite

Hier wird das Kapital des Unternehmens ausgewiesen. Der Bilanzbetrachter kann so genau sehen, woher die Mittel überhaupt kommen. Die Reihenfolge orientiert sich dabei an der Fälligkeit des Kapitals. Auch hier treten Unterscheidungen auf: Zum einen wird das Eigenkapital, zum anderen das Fremdkapital aufgeführt.

Bilanzpositionen des Eigenkapitals

Gezeichnetes Kapital – wird auch als Grundkapital (bei Aktiengesellschaften) oder Stammkapital (bei GmbH) bezeichnet.

Kapitalrücklagen – sind Gelderträge, welche durch die Ausgabe von Unternehmensanteilen, beispielsweise beim Verkauf von Aktien an der Börse, entstehen.

Gewinnrücklagen stellen alle Anteile des Unternehmensgewinns dar, welche nicht an die Eigentümer ausgeschüttet wurden und aus aktuellen oder vergangenen Abrechnungsperioden stammen.

Bilanzpositionen des Fremdkapitals

Rückstellungen – sind in ihrer Höhe und Fälligkeit ungewiss. Sie werden aufgrund rechtlicher Vorgaben, oder aber auf freiwilliger Basis gebildet und beispielsweise für Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen oder Kulanzrückstellungen eingesetzt.

Verbindlichkeiten beinhalten neben Wertpapieren und Krediten auch in der Zukunft liegende Zielkäufe. Sie sind also wirtschaftlich entstandene Zahlungsverpflichtungen, die das Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zahlungsziels leisten muss.

Am Ende einer Bilanz, sollte die Summe der Aktiva und Passiva identisch sein. Damit Sie perfekt vorbereitet sind, stellen wir Ihnen heute eine kostenfreie Bilanzvorlage zur Verfügung.