Wochentipp für Freiberufler

Die freiberufliche IT-Fachkraft

IT-Freiberufler sind begehrte Fachkräfte. Sie werden in fast allen Branchen benötigt. In diesem Wochentipp stellen wir Fakten rund um diesen Berufszweig zusammen. Außerdem zeigen wir auf, was sich Unternehmen von freiberuflichen Entwicklern erhoffen.

Wer arbeitet mit freiberuflichen IT-Fachkräften zusammen?

Unternehmen aus vielerlei Branchen möchten mehr mit IT-Freiberuflern zusammenarbeiten. Der Grund: Für Freiberufler müssen die Firmen keine Sozialabgaben zahlen und kommen somit meist günstiger an kompetentes Personal. Allerdings bevorzugen einige auch eine Festanstellung der Entwickler, da sie ihre Daten möglichst intern schützen möchten. Zudem sehen viele Unternehmen die Gefahr der Scheinselbstständigkeit des Freiberuflers. Diese könnte, sofern sich der Verdacht als positiv herausstellt, zu erheblichen Nachzahlungen der Sozialabgaben führen.

Wie viele Freiberufler gibt es in der IT-Branche?

In Deutschland steigt die Zahl der offenen IT-Stellen stetig. Aktuell arbeiten ca. 100.000 Entwickler freiberuflich. Dieser Trend wird sich laut aktueller Studien noch weiterhin fortsetzen. Insbesondere große Firmen benötigen diese fortlaufend.

Wie hoch ist der durchschnittliche Stundensatz einer freiberuflichen IT-Fachkraft?

IT-Freiberufler haben bekanntermaßen hohe Stundensätze. Im Durchschnitt verdient ein IT-Freiberufler 83 Euro pro Stunde. Studien belegen, dass fast alle IT-Freiberufler (95%) auch damit zufrieden sind. Auch in der Zukunft werden diese Stundensätze voraussichtlich nicht sinken.

Die Dauer von IT-Projekten

Immer mehr IT-Freiberufler betreuen längere statt kürzere Projekte. Die meisten Projekte verlaufen zwischen einem halben und einem ganzen Jahr.

Gemischte Teams sind auch in der Freiberuflichkeit wichtig

Auch IT-Freiberufler profitieren von gemischten Teams – dann wird sowohl mit externen als auch mit internen Entwicklern an einem Projekt gearbeitet. Unternehmen erhoffen sich damit auch eine Vielfalt der Kompetenzen: Oft dient die Zusammenarbeit mit freiberuflichen Entwicklern auch dem Zugang zu spezifischem, schwer zugänglichem Knowhow. Zusätzlich wird der Wissensaustausch mit den internen Entwicklern gestärkt und ausgebaut. Ein Blick auf das Projekt und das Unternehmen von außen bringt oft neue Sicht- und Herangehensweisen auf Komplexitäten.

Fazit

Laut aktuellen Studien arbeiten die meisten Unternehmen aus verschiedensten Gründen gern mit IT-Freiberuflern zusammen. Die hohe Nachfrage an deren Fähigkeiten führt zu einem Stundensatz, mit dem der durchschnittliche IT-Freiberufler durchaus zufrieden ist. Trotzdem sind freiberufliche IT-Fachkräfte meist günstiger als festangestelltes Personal, da  das Unternehmen dann keine Sozialabgaben zahlen muss. Achtung ist dabei jedoch in Bezug auf die Scheinselbstständigkeit geboten!

Sie möchten ein Beispiel aus der Praxis sehen? Richard ist IT-Freelancer und arbeitet mit Rechnung48 zusammen. Wie das funktioniert und was Rechnung48 noch bietet, erzählt er uns in diesem Video.