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Die ultimative Anleitung für Freiberufler, um in 5 Schritten seinen Stundensatz zu erhöhen

Am Anfang muss man als Freiberufler oft erst einmal in seine Selbstständigkeit investieren. Gerade in der Anfangszeit sind die Stundensätze daher niedriger. Damit Ihr Verdienst nicht dauerhaft gering bleibt, gibt es einiges zu beachten. Wir zeigen Ihnen 5 Tipps, mit denen Sie Ihren Stundensatz erfolgreich erhöhen.

Vermeiden Sie diese vier typischen Fehler bei der Preiskalkulation

  1. Ihr Arbeitstag hat acht Arbeitsstunden. Sie verzichten auf einen Puffer und sehen nur die reine Arbeitszeit ohne Pausen.
  2. Ungeplante Kosten treten ein, die Sie nicht bedacht haben. Auch Auftragsflauten haben Sie nicht einkalkuliert.
  3. Gewinn hat bei Ihnen kaum Priorität, stattdessen lassen Sie sich vom Umsatz täuschen.
  4. Sie haben Ihre Kosten insgesamt unterschätzt.

Der professionelle Freiberufler ist auf vorübergehend schlechte Auftragslagen vorbereitet: Er bildet finanzielle Rücklagen. Steuerabgaben, Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge gehören zu einer realistischen Einschätzung. Sie sind sich bewusst, dass auch Verwaltungsaufgaben Zeit einnehmen.

Stellen Sie sich so früh wie möglich die Frage: „Was sind meine Vorstellungen bezüglich meines Stundensatzes?“ Hin und wieder verändern sich vermutlich diese Ansprüche. Gerade dann, wenn Sie einen neuen Lebensabschnitt betreten.

Machen Sie die Preisfindung von verschiedenen Faktoren abhängig: Ihre Ziele, Ihre Konkurrenz, der Kundennutzen und Ihre Kosten. Diese verändern sich mit fortschreitender Selbstständigkeit. Letztendlich müssen Sie den Preis austesten und die Reaktionen aufnehmen. Das kommt gerade in der Stundesatzerhöhung auf Sie zu.

Mit Weiterbildung zum Erfolg

Einen höheren Stundensatz generieren Sie auch durch eine Bandbreite an Kenntnissen. Weiterbildung in bestimmten Bereichen signalisiert Ihren Kunden folgendes: Sie sind an der beruflichen Weiterentwicklung zu Ihren Gunsten interessiert, auf dem neuesten Stand und stets bemüht, Ihren Kunden das bestmögliche Angebot in Ihrem Leistungsbereich zu bieten.

Bilden Sie sich in Bereichen weiter, die zu Ihrem bereits vorhandenen Leistungsspektrum passen. Wer sich als Texter zum Yogalehrer weiterbilden lässt, kann als Texter nicht plötzlich höhere Stundenlöhne erwarten. Eigenen Sie sich in diesem Fall beispielsweise bessere Kenntnisse in Social Media an. Dann können Sie für Ihre Kunden auch Online-Marketing-Kampagnen oder Social Media Kanäle verwalten statt nur die Texte dafür zu schreiben.

Manche Kunden sind sogar alleine durch die Qualität Ihrer Arbeit überzeugt und zahlen Ihnen dann gerne mehr. Erweitert sich Ihr Leistungsspektrum, ist ein höherer Lohn gerechtfertigt. Ihre Position wird gestärkt. Achtung: Bewerben Sie dabei nur Kenntnisse, die Sie beherrschen.

Vier Fragen, die Sie für sich beantworten sollten, bevor sie in die Verhandlung treten

  1. Hat Ihr Auftraggeber ein realistisches Bild davon, welche Schritte und welchen Aufwand Ihre Leistungen beinhalten?
  2. Kennen Sie sich mit den branchentypischen Stundenlöhnen aus?
  3. Welche Anforderungen vermuten Sie, könnte Ihr Kunde aufgrund der erhöhten Stundensätze im Gegenzug an Sie stellen?
  4. Orientieren sich Ihre Argumentationen an Ihren Leistungen und dem Kundennutzen (und nicht an privaten Veränderungen wie z.B. Umzug in eine teurere Wohnung)?

Ihre Erhöhung sollten Sie ankündigen. Kunden mögen es, die Änderungen von Ihnen vorher zu erfahren. Andernfalls riskieren Sie einen Vertrauensbruch. Womöglich möchten manche die Erhöhung nicht akzeptieren und fordern den alten Preis. Kooperativ reagieren Ihre Kunden eher, wenn Sie über Ihr Anliegen informiert sind.

Erfolge sichtbar machen

Ihre Website repräsentiert Ihre Erfolge: Zufriedene Kunden schildern in Referenzen die angenehme Zusammenarbeit. Sie stellen offen dar, was Ihre Leistungen sind und was Ihre Kunden dazu sagen. Ab und zu fordern Sie eine Online-Bewertung bei ausgewählten Kunden ein. Es gilt, online eine gute Reichweite zu schaffen. Die Internetpräsenz gibt auch schüchternen Freiberuflern die Chance, wahrgenommen zu werden. Eine repräsentative Website schafft die Basis für die Stundensatzerhöhung. Denn Auftraggeber sehen hier, dass Sie top Arbeit leisten.

Was Freiberufler bewirken können, wenn Sie auch mal nein sagen

Sie sind nun in der komfortablen Situation, zu sagen: „Was müssen meine Kunden mitbringen, um mit mir zusammenarbeiten zu dürfen?“ Haben Sie den Mut, bestimmte Angebote ab einem gewissen Punkt nicht mehr anzunehmen. In Ihrer Selbstständigkeit dürfen Sie sich ab und zu ins Risiko stürzen, um ihre Chancen auf bessere Angebote zu erhöhen.

Ein Kunde ist Ihnen besonders wichtig? Es ist eine besonders angenehme Zusammenarbeit oder er stellt eine wichtige Referenz dar? Manche Kunden geben Ihnen Arbeit, die Ihnen unglaublich viel Freude bereitet. Um diesen Kundentyp zu halten, möchten Sie dann möglicherweise trotz eines verhältnismäßig niedrigen Stundensatzes mit ihm zusammenarbeiten.

Durch die Stundensatzerhöhung könnten gewisse Kunden verschreckt werden. Sicherlich sind einige Ihrer Kunde sowieso schwierig in der Zusammenarbeit. Ihre Stundensatzerhöhung bietet Ihnen die Chance, sich höflich von unpassenden Kunden zu trennen.

Sie lesen diesen Artikel und bemerken: Meine eigentliche Herausforderung sind die Rechnungen, die ich an meine Kunden stelle. Denn es dauert immer lange  bis die Zahlung erfolgt. Eigentlich haben Sie gar keine Lust auf langes Warten.

Rechnung48 ermöglicht Freiberuflern, Selbstständigen und Kleinunternehmern fortlaufende Liquidität. Lange Zahlungsziele bringen Sie nicht mehr aus der Ruhe, denn mit der Rechnungsvorfinanzierung im Rahmen von Factoring sind Sie immer zahlungsfähig. Bereits am nächsten Werktag erhalten Sie die Summe, die Ihnen zusteht. Rechnung48 macht Sie mit zusätzlicher Liquidität noch erfolgreicher.