fbpx
AllgemeinesLeasing

Für mehr Bewegung im Alltag – Dienstrad Leasing

Ob Autos, Maschinen oder Telefone – zahlreiche Unternehmen finanzieren ihre Arbeitsmittel über verschiedene Leasing Modelle. Seit einigen Jahren gewinnt auch das Leasen von Dienstfahrrädern immer mehr an Bedeutung. Wie eine Umfrage unter 1.000 Erwerbstätigen enthüllt, würden viele Arbeitnehmer statt mit dem Auto, auch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sofern die Voraussetzungen dafür stimmen.

Der Fahrradmonitor Deutschland 2017

Der Fahrrad-Monitor Deutschland 2017 stellt Bedingungen vor, unter welchen Arbeitnehmer durchaus zum Rad statt zum Auto greifen würden. Neben geeigneten Abstellmöglichkeiten, Umkleiden oder Duschen, wünschen sich 21 Prozent der Befragten auch, dass der Arbeitgeber Radfahrer durch geeignete Boni, beispielsweise Dienstfahrräder, unterstützt.

Den ganzen Tag im Büro zu sitzen ist anstrengend. Fahrradfahren sorgt für ausreichend Bewegung im Alltag, schont die Umwelt und den Geldbeutel. Auch die Staufallen können so umgangen werden – weniger Stress also für die Mitarbeiter, insbesondere in großen, verkehrsreichen Städten.

Wie funktioniert das Fahrrad Leasing?

Die Überlassung eines Dienstrades erfolgt, analog zum Auto-Leasing, nach der bekannten Ein-Prozent-Regelung. Für die private Nutzung des Rades wird dabei ein Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegt.

Anschließend wird ein Rahmenvertrag zwischen einem Leasinggeber und dem Arbeitgeber geschlossen, meist mit einer Laufzeit von 36 Monaten. Zeitgleich erfolgt der Abschluss eines Überlassungsvertrages zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Das Gehalt des Mitarbeiters wird nun für die Nutzungsdauer um die Leasingrate herabgesetzt. Dieses Vorgehen bringt sogar Steuervorteile mit sich, da der geldwerte Vorteil für das Fahrrad meist niedriger ist, als der Gehaltsverzicht in Höhe der Leasingrate. Das steuerliche Brutto sinkt, da der Mitarbeiter nur den geldwerten Vorteil in Höhe von einem Prozent zu versteuern hat.

Beispiel: Ein Fahrrad kostet 3.000 Euro. Zur privaten Nutzung wird davon ein Wert von 30 Euro veranschlagt, welcher durch den Arbeitnehmer versteuert werden muss.

Diese Gehaltsumwandlung funktioniert allerdings nur, wenn das Fahrrad auch dem Arbeitgeber zuzurechnen ist. Dieser muss also darauf achten, dass der Mitarbeiter kein Entgelt für die Verwendung entrichten muss. Auch für die Instandhaltung, Mängel oder Beschädigungen ist der Arbeitgeber verantwortlich.

Kauf am Ende der Nutzungsdauer

Meist besteht für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, das Fahrrad am Ende der Nutzungsdauer käuflich zu erwerben. Um einen Kaufpreis zu ermitteln, werden üblicherweise zehn Prozent des ursprünglichen Kaufpreises veranschlagt.

Die Übertragung kann zu einem geldwerten Vorteil führen. Als Grundlage für dessen Berechnung wird der geschätzte Endpreis hinzugezogen. Dieser ergibt sich aus 40 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, abzüglich des Kaufpreises, der durch den Mitarbeiter entrichtet wird.

Beispiel: Kostet das Fahrrad 3.000 Euro, beträgt der geschätzte Endpreis nach der Nutzungsdauer von 36 Monaten 1.200 Euro. Von diesem werden 300 Euro für den Kauf durch den Mitarbeiter abgezogen. Der geldwerte Vorteil wird also auf 900 Euro festgelegt.

Fazit

Dienstrad Leasing ist die gesunde Alternative zum herkömmlichen Dienstwagen. Neben steuerlichen Vorteilen sorgen Sie als Arbeitgeber für mehr Bewegung im Alltag ihrer Mitarbeiter und schonen gleichzeitig die Umwelt.