Factoring

Factoring in der Holzverarbeitung und Holzindustrie – ein Praxisbeispiel

Seit mehr als 40 Jahren ist der holzverarbeitende Betrieb in Südbayern fester Partner seiner Kunden. Der Betrieb wurde Anfang der 60er Jahre durch den Großvater gegründet und begann mit einer Polsterei. Daneben wurden Holzfenster auf Anfrage regionaler Kunden gefertigt. Durch die Marktkonsolidierung insbesondere im Bereich der Möbelpolsterei fokussiert sich das Unternehmen heute auf die Herstellung von Holzfenstern für gewerbliche und private Kunden. Privatkunden werden über Händler betreut während gewerbliche Aufträge wie zum Beispiel Altbausanierung vom Unternehmen selbst projektiert werden. Aufgrund der Erschließung eines Gewerbegebietes der Gemeinde beschloss das Management die Investition in einen Neubau. Nach nur acht Monaten Planungs- und Realisierungsphase konnten die rund 50 Mitarbeiter die neue Arbeitsstätte beziehen. Gleichzeitig investierte der Betrieb in die Modernisierung der Produktionsmaschinen, um das Leistungsportfolio für seine Händler zu erweitern. Das Unternehmen erwirtschaftete in den vergangenen Jahren positive Ergebnisse und brachte einen erheblichen Teil Eigenkapital in die anstehenden Investitionen für Bau und Maschinen ein. Dies hatte bei steigenden Umsätzen zur Folge, dass sich die Liquidität deutlich anspannte und die bestehende Kontokorrentlinie der Hausbank kapazitätsmäßig ausgelastet war. Über den Unternehmensberater wurde der Kontakt zur Elbe-Factoring GmbH aufgenommen.

Die Prüfung von Factoring als Finanzierungsalternative

Im Rahmen des Erstgesprächs erfolgte die Analyse im Hinblick auf den sinnvollen Einsatz von Factoring. Gemeinsam konnte erarbeitet werden, dass die wesentlichen Hauptdebitoren erst nach 30 Tagen ihre Rechnungen bezahlen. Auf der anderen Seite mussten zeitnah die Vorlieferanten bezahlt werden. Aufgrund aktueller Liquiditätssituation konnte kein Skonto bei bestehenden Lieferanten realisiert werden. Die Beteiligten waren sich einig, dass der Einsatz von Factoring sinnvoll ist und binnen 14 Tagen erfolgte dann der Erstankauf. Durch rückwirkenden Ankauf bereits bestehender Forderungen konnte Elbe-Factoring GmbH für das Unternehmen einen größeren Liquiditätsschub realisieren. Täglich reicht nun die Firma ihre Rechnungen über das Online-Factoring Portal bei der Elbe-Factoring ein und erhält binnen zwei Werktagen 80 Prozent der Bruttorechnungssumme ausgezahlt, den Restbetrag nach Zahlungseingang der Debitoren abzüglich Factoring Gebühren. Die Rechnungen werden wie bisher durch die Buchhaltung gedruckt und versendet. Lediglich die Kontoverbindung für die Debitoren hat sich geändert, denn ab sofort erfolgt die Rechnungsbegleichung auf das Factoring Konto. Nach Ablauf des Zahlungsziels setzt sich Elbe-Factoring GmbH mit dem jeweiligen Debitor in Verbindung, um die Hintergründe für die Nichtzahlung zu erfragen. Auf diese Weise klären sich rund 90 Prozent aller Fälle, denn in der Regel liegt die Rechnung nicht vor oder ist fehlerhaft ausgestellt. Sollte es doch einmal unerwartet zu einem Forderungsausfall kommen, ist der Factoring Kunde über die Warenkreditversicherung von Elbe-Factoring GmbH abgesichert. Aufgrund der nun vorhandenen Liquidität konnte das Unternehmen bei seinen Vorlieferanten deutliche Skontovorteile erlangen, was deutlich zur Kostenkompensation von Factoring beiträgt.

Wachsende Umsätze der Holzindustrie

Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie geht weiter von steigenden Umsätzen der Herstellerbetriebe aus, die bei rund 16 Milliarden Euro liegen. Der Betrieb ist mit Factoring für die Zukunft und weiteres Wachstum optimal aufgestellt. Dies zeigt den sinnvollen Einsatz von Factoring in der Holzverarbeitung und Holzindustrie.
Interessenten finden hier weitere Informationen. Dort kann auch das Fachbuch „Factoring: Neue Liquidität schaffen“ bestellt werden.