Wochentipp für Freiberufler

Mit diesen acht Tipps die Bürokosten senken

Hier eine Briefmarke, dort ein Ausdruck der Skizze und die Fenster könnten auch mal wieder geöffnet werden – bei laufender Heizung selbstverständlich. Schnell kommen so Kosten zusammen, die Sie durchaus vermeiden könnten. Mit welchen acht Spartipps Sie unnötigen Ausgaben aus dem Weg gehen, lernen Sie in unserem Wochentipp für Freiberufler.

Die richtige Temperatur

Das Umweltbundesamt empfiehlt in Büroräumen eine Temperatur von 20 Grad Celsius. Bei dieser Umgebung lässt es sich konzentriert arbeiten. Zudem ist Stoßlüften besser, als den ganzen Tag das Fenster gekippt zu lassen. Der Grund: Frische Luft kann schnell in den Raum gelangen, ohne dass dieser auskühlt. Achten Sie auch darauf, während der Nutzung von Klimaanlagen die Fenster geschlossen zu halten.

Einkaufsgemeinschaften bilden

Sie haben noch weitere Büros in Ihrem Gebäudekomplex? Perfekt, denn dann bietet sich eine Einkaufsgemeinschaft für Büroartikel an. Viele Lieferanten gewähren Rabatte, wenn eine große Menge an Materialien bestellt wird. Nutzen Sie diesen Vorteil!

Elektrische Geräte auf ihre Energiewerte überprüfen

Auch, wenn die Anschaffung technischer Geräte mit besonders guten Energienachweis kostspieliger ist, lohnt es sich doch, in eben diese zu investieren. Im laufenden Bürobetrieb lässt sich der Energieverbrauch so teilweise um bis zu 75 Prozent reduzieren.

Bereitstellen von Trinkwasser

Wasser aus Plastikflaschen ist nicht nur teuer, sondern auch belastend für die Umwelt. Stellen Sie stattdessen lieber einen Gallonen-Wasserspender bereit. Wer komplett auf Plastikmüll verzichten möchte, kann auch in einen Filter für den Festwasseranschluss investieren.

Den Postversand einschränken

Nach Absprache mit Ihrem Lieferanten oder Kunden können Lieferscheine oder Rechnungen auch per E-Mail versendet werden. Das spart Papier und schont die Umwelt. Ausnahme bilden einige Verträge, die nur mit Originalunterschrift gültig sind und daher weiter postalisch versendet werden müssen.

Der richtige Netzanbieter

Sie arbeiten mit zahlreichen Online-Anwendungen, jedoch stürzt regelmäßig Ihre Internetverbindung ab? Dann sollten Sie sich überlegen, Ihren Netzanbieter zu wechseln und auf Leistung, statt auf den Preis zu achten. Denn sonst verlieren Sie Zeit – und damit auch Geld. Doch auch das Gegenteil kann der Fall sein. Sie haben eine schnelle Internetverbindung, für die Sie viel Geld bezahlen, nutzen dieser aber nicht. Dann kann es sich lohnen, auf einen günstigeren Anbieter umzusteigen und weniger Wert auf die Internetleistung zu legen.

Druckkosten senken

Das Streben vieler Unternehmen, ein papierloses Büro zu schaffen, ist gut gedacht. Leider wird sich dieser Traum (schon aus rechtlichen Gründen) jedoch nur schwer verwirklichen lassen. Um dennoch die Umwelt zu schonen, kann es hilfreich sein, in einen Multifunktionsdrucker mit Netzwerkanschluss zu investieren. Auch die Möglichkeit des doppelseitigen Drucks hilft teilweise enorm beim Einsparen von Papier.

Den Stecker ziehen

Die kleine rote Lampe, die an fast allen ausgeschalteten Geräten zu finden ist, verursacht – wenn auch in geringem Maße – Kosten. Doch auch diese finanziellen Ausgaben können am Ende des Jahres einen ganzen Haufen Geld ergeben. Günstig sind daher sogenannte Master-Slave-Steckdosenleisten, welche sich mit nur einem Schalter komplett ausschalten lassen.

Die acht Tipps für Sparfüchse lassen sich leicht in den Büroalltag integrieren und können mit der Zeit wahre Wunder bewirken. Probieren Sie es aus!