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Neue Pitches für die Löwen: Können diese Gründer überzeugen?

Die Höhle der Löwen | Staffel 5 | Folge 6 | 09.10.2018, 20:15 Uhr auf Vox

Es ist Staffel-Halbzeit in der Höhle der Löwen. Trotzdem sind die Jäger noch nicht müde und suchen weiter nach potenziellen Gründern und Gründerinnen, die ihre Höhle mit frischem Wind füllen. Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer sowie Ralf Dümmel und Dr. Georg Kofer warten gespannt auf die Pitches der heutigen Sendung. Wie diese ausgehen, sehen Sie ab 20:15 Uhr auf Vox.

Pook Coconut Chips – Ein Stück Thailand zum Anbeißen

Ausgefallene und äußerst geschmackvolle Food-Experimente gab es in der Höhle der Löwen schon des Öfteren. Heute präsentiert Kanokporn „Pook“ Holtsch gemeinsam mit ihrer Familie einen ganz neuen Snack. Sie produziert geröstete und mit Meersalz verfeinerte Kokos Chips, die es auch in den Geschmacksrichtungen Mango und Schokolade zu kaufen gibt. Doch die gluten- und konservierungsstofffreien Snacks sind nicht nur für den Filmabend auf der Couch geeignet. Auch als Topping auf Salaten, in Joghurt oder dem Kuchen machen sich die Chips perfekt.

Die gebürtige Thailänderin benötigt ein Kapital von 200.000 Euro und würde dafür 10 Prozent ihrer Anteile an einen der Löwen abtreten. Wie die Raubkatzen wohl auf den veganen Snack reagieren?

Eatapple – Ein essbarer Trinkhalm aus Äpfeln

Bei der Apfelsaftproduktion fallen regelmäßig Fruchtreste an, die anschließend von den Betrieben entsorgt werden. Doch nicht mit den Gründern von Eatapple. Konstantin Neumann, Philipp Silbernagel und Danilo Jovicic machen daraus eine kompostierbare, umweltverträgliche – und essbare Alternative. Aus eigenen Mitteln und einem Crowdfunding-Projekt haben die drei bereits 10.000 Euro sammeln und damit ihre Idee in die Tat umsetzen können.

Nun benötigen die Freunde, neben einem Kapital von 200.000 Euro, auch einen geeigneten Vertriebspartner für ihre essbaren Trinkhalme. Mit einer Beteiligung von 8 Prozent möchten sie die Löwen überzeugen und die Welt ein Stück mehr von Plastikmüll befreien.

Yogaboard – Für mehr Körper-Balance

Das Yogaboard sieht aus wie ein Surfbrett und hilft soll dabei helfen, die Körperbalance zu trainieren. Gleichzeitig wird die Tiefenmuskulatur aktiviert. Ein weiterer Clou: Das Brett fügt sich perfekt in das Wohnambiente ein, denn es kann zu einer Sitzbank umgebaut oder mit einer einfachen Halterung an der Wand befestigt werden.

Patrick Walter und Dominic Strobel haben bereits 46.000 Euro über eine Crowdfunding-Plattform gesammelt. Nun benötigen Sie weitere 275.000 Euro und können dafür Anteile in Höhe von 10 Prozent abgeben. Physiotherapeuten schwören auf die Erfindung. Werden es die Löwen auch tun und auf die perfekte Welle aufspringen?

Design Bubbles – Bringt Licht in die Champagner-Flasche

Eigentlich hatte Katharina Baumann nur nach einem ausgefallenen Geschenk gesucht. Gefunden hat sie dabei die Idee der Champagner-Kerzen. Die ausgebildete Sommelière füllt dafür die abgeschnittenen und geschliffenen Champagner-Flaschen mit Wachs. Je nach Etikett und Sorte des ursprünglichen Getränkes, variieren auch die Düfte. Katharina verkauft die Präsente einzeln oder in Sets – und liefert dann direkt den passenden Champagner dazu.

Mit einer Investitionssumme von 200.000 Euro möchte sie ihre Idee weiter ausbauen und die große Nachfrage bewältigen. Kann Katharina dieses Ziel für 15 Prozent der Anteile erreichen?

Trockenfix – Wäscheständer adé!

Bettwäsche lässt sich nur schwer in der Wohnung trocknen. Es dauert lange und nimmt eine Menge Platz auf dem Wäscheständer ein. Mit dem Trockenfix wird sich das nun ändern. Ein spiralförmiger Kleiderbügel soll künftig alle Haushalte ohne Wäschetrockner bereichern. So zumindest die Idee von Andreas Plath. Die Bettwäsche kann so platzsparend aufgehängt werden und auch die Trocknungsdauer soll sich um 1/3 der Zeit verkürzen. Ein Pluspunkt ist auch, dass die Wäsche nicht auf dem Boden schleift, wie es bei herkömmlichen Wäscheständern der Fall ist.

150.000 Euro stellt sich Andreas als Investitionssumme vor. Für 20 Prozent der Anteile können die Löwen Teil des Projektes werden.

CurveSYS – Ein Lenkrad für mehr Sicherheit

Viele Automobilhersteller weltweit haben sich bereits mit dem Thema Verkehrssicherheit beschäftigt. Nach einem Verkehrsunfall mit Sekundenschlaf, an welchem Denis Güzelocak mit seinem Vater beteiligt war, setzte auch er sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Das Resultat: Der CurveSYS. Eine im Steuerelement eingebaute Sensorik erkennt die Gefahr von Sekundenschlaf, sobald dem Fahrer die Hände vom Lenkrad rutschen. Damit ist ein sofortiger Eingriff des Fahrers oder des Beifahrers möglich.

Das Lenkrad funktioniert für alle Fahrzeugtypen. Weitere zusätzliche Funktionen helfen, sich nicht vom Fahren ablenken zu lassen. So können beispielsweise das Radio, Navi oder die Fensterheber bedient werden. Auch telefonieren ist möglich.

Die Gespräche mit großen Automobilherstellern laufen bereits, doch mit dem CurveSYS konnte Denis auf dem Markt bisher keinen nennenwerten Durchbruch erlangen. Ein Investment von 300.000 Euro kann Denis helfen, die Straßen etwas sicherer zu machen. Er bietet dafür eine Beteiligung von 10 Prozent.