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Vorschau auf Folge 10: Neue Startups in der „Höhle der Löwen“

DHDL 2018 Vorschau auf Folge 10

Die Höhle der Löwen | Staffel 5 | Folge 9 | 30.10.2018, 20:15 Uhr auf Vox

Auch heute in der 10. Folge der 5. Staffel wittern die Löwen wieder fette Beute. Sechs innovative Startups möchten die Investoren aus „Die Höhle der Löwen“ Frank Thelen, Judith Williams, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Dr. Georg Kofler und Dagmar Wöhrl von ihrer Idee überzeugen. Ob sie es schaffen, das sehen Sie heute Abend 20:15 Uhr auf Vox. In unserer Vorschau können Sie sich jedoch bereits einen ersten Eindruck von den heutigen Kandidaten verschaffen!

prezit

Alex Baechler ist 32 Jahre alt, stammt aus der Schweiz und ist in einer siebenköpfigen Familie aufgewachsen. Dabei hat ihn vor allem eines genervt: der stets zu volle Mülleimer! Aus diesem Grund entwickelte der Maschinenbauingenieur 2015 seinen eigenen Abfalleimer mit dem Namen „prezit“. Dieser verfügt über eine ausgeklügelte Komprimierfunktion, sodass der darin befindliche Müll nicht mehr mit der Hand gepresst werden muss. Ist der „prezit“-Abfalleimer zu voll muss man sich einfach nur darauf stellen und aufgrund eines selbst designten Arretiersystems verbleibt der Eimer in der gepressten Position. Durch die hohe Kraft und die lange Pressdauer bleibt der Inhalt verformt, sodass in einen handelsüblichen 35 Liter Müllsack zwei bis drei Mal so viel Abfall Platz findet als in einem herkömmlichen Mülleimer. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Ressourcen, da die Müllsäcke nicht so oft gewechselt werden müssen. Der Schweizer Gründer hofft auf ein Investment von 125.000 Euro und bietet den Löwen dafür 25 Prozent seines Unternehmens.

Weitere Informationen: https://prezit.de/

NERO Grillkohle

Die beiden Gründer Jakob Hemmers (35, Bauingenieur) und Aaron Armah (35, Informatiker) kämpfen für mehr Nachhaltigkeit rund um das Thema „Grillen“. Vor fünf Jahren, während einer Ghanareise, erfuhren die beiden per Zufall, dass in Afrika jährlich hunderttausende Tonnen Tropenholz abgeholzt werden, nur um dann auf deutschen Grills verheizt zu werden. „ Man muss sich einmal vorstellen, dass so in Deutschland rund zweitausend Fußballfelder an Tropenholz im Grill verheizt werden.“ Doch nur die wenigsten wissen davon, deswegen ist es kaum verwunderlich, dass es an nachhaltigen Produkten m Bereich des Grillens fehlt. Aus diesem Grund haben die Augsburger die erste Bio-Grillmarke mit dem Namen „NERO“ ins Leben gerufen. Ihr erstes Produkt – die NERO Grillkohle – ist die weltweit erste und einzige Grillkohle mit Bio-Zertifizierung aus heimischen Wäldern. Innerhalb eines Jahres konnten sie die Bio-Grillkohle bereits erfolgreich in 700 Märkten in Deutschland, Luxemburg und Österreich platzieren. Gerne möchten sie ihre Markenwelt mit einem Investment von 100.000 Euro erweitern, dafür sind die beiden Gründer bereit 10 Prozent ihrer Firmenanteile an die Löwen abzutreten.

Weitere Informationen: https://www.nero-grillen.de/

VEGDOG

Die drei Gründerinnen Lisa Walther (29), Valerie Hansen (28) und Tessa Zaune-Figlar (34) betreten die Höhle der Löwen nicht allein, sondern in tierischer Begleitung. Der Rüde Nelson litt seit Jahren an Magen-Darm-Problemen und Hautjucken – Symptome, die durch eine Futtermittelunverträglichkeit ausgelöst wurden. Auch das Probieren durch zahlreichen hypoallergenen Futtersorten half nichts. Auf den Rat ihrer Tierärztin verzichtete die Hundebesitzern Tessa bei der Fütterung von Nelson auf tierisches Eiweiß. „Anfangs hielt ich das für einen Scherz. Einen Hund vegan zu ernähren – wie sollte das funktionieren?“, so Tessa. Umso größer die Überraschung! Nach vier Wochen war Nelson komplett beschwerdefrei. Der Hund wird nun seit knapp sieben Jahren vegan ernährt. Das Kochen gestaltet sich jedoch recht zeitaufwendig, weswegen die Idee zu „VEGDOG“ entstand. Hierbei handelt es sich um das erste, vegane und getreidefreie Alleinfuttermittel für Hunde. Dieses wurde in einer einjährigen Entwicklungsphase in Zusammenarbeit mit Fachtierärzten und Fachlaboren entwickelt. Jetzt möchten die drei Gründerinnen ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben und benötigen dafür frisches Kapital in Höhe von 150.000 Euro. Dafür bieten sie 10 Prozent an Unternehmensanteilen.

Weitere Informationen: https://vegdog.de/

Calimoto

Navis berechnen für Autofahrer stets die kürzeste oder die schnellste Route zum Zielort. Motorradfahrern geht es jedoch beim Fahren in der Regel, um etwas Anderes. „Da geht es um Leidenschaft, den Fahrspaß, die Landschaft genießen und sich vor allem in die Kurve zu legen“, erklärt Luca Osten (26). Zusammen mit Hans-Joachim Allenfort (29) und Sebastian Dambeck (27) hat er eine Navigations-App entwickelt, die gezielt auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern eingeht und so das optimale Fahrerlebnis bietet. Denn in „Calimoto“ steck t ein eigens entwickelter Kurvenalgorithmus, der dem Nutzer die Strecke mit den interessantesten Kurven und dem größten Fahrspaß anzeigt. Darüber hinaus lassen sich mit der App auch Touren planen. Im Tourenbuch werden alle navigierten oder spontanen Touren aufgezeichnet, inklusive Geschwindigkeit, Schräglage und Höhenmeter. Zudem können Sie die Touren nach Spaßfaktor, Landschaft und Straßenzustand bewerten, sodass auch andere Motorradfans davon profitieren. Mit einem Investment von 650.000 Euro für 10 Prozent ihrer Firma möchten die Unternehmer gerne ihre App noch bekannter machen und sogar in die USA expandieren.

Weitere Informationen: https://calimoto.com/de

LAZYS

Wer begeisterter Skifahrer ist, wird das Problem kennen. Das Gehen und Stehen mit Skischuhen ist eine absolute Katastrophe. So sehen es zumindest die beiden Gründer Jens Willecke (45) aus Soest und Marcus Maaßen (42) aus Köln. Aus diesem Grund haben sie „LAZYS“ erfunden. Skischuhe haben aufgrund ihrer Konstruktion zwei grundsätzliche Probleme: „Durch die Vorneigung von etwa 15 Grad kann man nicht aufrecht stehen und dadurch werden dauerhaft die Oberschenkel- und Gesäßmuskeln belastet“, so die Erklärung von Jens Willecke. „Das zweite Problem ist, dass der Skischuh im Gelenk steif und die Sohle darunter eben ist. Darum hat man beim Gehen keine natürliche Abrollbewegung.“ Die Lösung: Der von ihnen entwickelte Aufsatz „LAZYS“ mach den Skischuh zum Turnschuh. Durch einfaches Aufstecken lässt er sich schnell anbringen und ist mit einer Anti-Rutsch-Sohle ausgestattet. Damit er einfach auf Piste transportiert werden kann, ist der „LAZY“ klappbar und kann am Skistock befestigt werden. Um ihr Produkt auf den Markt bringen zu können, benötigen die beiden Gründer 120.000 Euro und geben dafür 20 Prozent Ihrer Firma her.

Weitere Informationen: http://www.lazys.de/

Aspira Clip

Zu guter Letzt gibt es für die Löwen noch eine Weltneuheit – den Aspira Clip (jetzt aspUraclip). Die beiden Erfinder Vinh-Nghi Tiet (34) und Wolfgang Kleiner (56) haben einen Mini-Inhalater für den Alltag entwickelt. Dabei handelt es sich um einen kleinen, ergonomischen Clip aus medizinischem Silikon, der direkt in die Nase eingeführt wird. So fällt er kaum auf und kann jederzeit im Büro, auf Reisen oder zuhause genutzt werden. Aus dem im Clip integrierten Speicher strömen ätherische Öle, die zur Entspannung beitragen oder bei Erkältungen unterstützend wirken sollen. Mit jedem Atemzug werden die Inhaltsstoffe freigesetzt und wirken direkt auf der Nasenschleimhaut. Nach dem Öffnen ist der Aspira Clip drei Wochen haltbar und kann in der wiederverschließbaren Packung aufbewahrt werden. Bisher haben die Gründer bereits 1,3 Millionen Euro in den Aufbau einer eigenen Produktionsstätte in Brandenburg und die Erteilung eines Patents sowie einer medizinischen Zulassung investiert. Nun benötigen sie 600.00 Euro, um weiter zu wachsen. Dafür würden die Berliner zehn Prozent an ihrem Unternehmen abgeben.

Weitere Informationen: https://aspuraclip.com/