Freiberufler

Weiterbildung als Freiberufler: So investieren Sie in sich selbst!

Weiterbildung für Freiberufler

Weiterbildung ist einen lohnenswerte Investition. Um im Beruf und im Konkurrenzkampf mithalten zu können, ist es sogar unabdingbar sich sein Leben lang weiter zu bilden. Heutzutage haben Sie sowohl online als auch offline die Möglichkeit Ihren Horizont zu erweitern und Ihrer Freiberuflichkeit neuen Drive zu geben.

Bessere Performance : Sehen Sie Weiterbildung als Investition!

Jede Branche ändert sich irgendwann. Sie müssen immer auf dem neuesten Stand sein. Schließlich möchten Sie Ihre Konkurrenz nicht mit einem Wissensvorsprung vorbeiziehen lassen. Sehen Sie Weiterbildung als Investition! Gerade als Freiberufler sollten Sie in sich selbst investieren. Denn anhand Ihrer Leistung, sprich Ihrer Performance, bemisst sich Ihr Wert.

Online weiterbilden: Zu jeder Zeit, von überall!

In Blogs und Online-Magazinen können Freiberufler direkt aus den unterschiedlichsten Beiträgen lernen. Jede Branche verfügt über Veröffentlichungen mit Mehrwert. Auch Fachzeitschriften sind hervorragende Quellen, die mehr und mehr online entweder über entsprechende Fachbibliotheken oder auf ihren eigenen Seiten verfügbar sind. Sie können die verschiedenen Online-Magazine auch in einem Feedreader (z.B. theoldreader.com) bündeln. So sehen Sie direkt, wenn ein neuer Beitrag auf Ihrem Lieblingsblog erschienen ist.

Mögliche Quellen für Online-Bildung:

  • Blogs, Magazine, Online-Fachzeitschriften, Whitepaper
  • Online-Campus, Webuniversitäten
  • Online-Kurse & Webinare
  • Fachbibliotheken mit digitalem & digitalisiertem Angebot
  • Podcasts
  • eBooks & Hörbücher

Eine weiteres Online-Angebot zur Weiterbildung sind Podcasts. Sie müssen ein paar Stunden in Bus und Bahn verbringen? Dann hören Sie sich inspirierende Podcasts an. Damit nutzen Sie Ihre Pendelzeit möglichst effektiv.

Seit einigen Jahren boomt nunmehr auch der Markt an Onlinekursen zu den verschiedensten Themen. Alle Lehrmaterialien sind hier gebündelt verfügbar. Meistens bestehen die Lektionen aus einem Video, das mit entsprechenden Links und Downloads vervollständigt wird. Webinare sind nahe Verwandte der Online-Kurse. Diese werden jedoch nicht im Vorfeld aufgenommen, sondern finden meist live statt. Die Teilnehmer können sich zuschalten, während ein Tutor die Schulung über eine Weboberfläche hält. Über eine Chatfunktion können Sie in der Regel direkt Fragen zum Thema stellen.

Die klassische Weiterbildung: Es gibt sie noch immer!

Bei all den Online-Angeboten sollten Sie dennoch nicht vergessen, auch vor ihrer Haustür nach Weiterbildungsmöglichkeiten zu schauen. Bestimmt gibt es in Ihrer Nähe eine Abend- oder Volkshochschule, bei der Sie Ihre Sprach- und Fachkenntnisse auffrischen können. Auch die IHK bietet Kurse vor allem im kaufmännischen Bereich an. Der Vorteil: Sie können tagsüber arbeiten und sich abends auf das Lernen konzentrieren.

Bildung außerhalb der Online-Welt:

  • Abend- & Volkshochschulen
  • Teilzeit- & Fernstudium
  • IHK-Kurse & Zertifizierungen
  • Sprachschulen
  • Lokale Aus- und Weiterbildungsinstitute

Geringe Präsenzzeit bietet auch ein Fernstudium. Im Verlauf des Studiums ist man nur wenige Tage an der Uni, meist um Prüfungen abzulegen. Ansonsten können alle Kurse online abgerufen oder mit dem zugesandten Lehrmaterial zuhause gearbeitet werden. Diese Unis sind kostenpflichtig, verlangen aber oft nur einen erschwinglichen Monatsbeitrag sowie die Unkosten für die Lehrmaterialien. Dafür können Sie Bachelor und Master komplett neben der freiberuflichen Tätigkeit belegen. Ein berufsbegleitendes Studium bietet ebenfalls kurze Präsenzphasen und mehr Flexibilität als ein Vollzeitstudium.

Mehr als nur Fachwissen: Soft-Skills sind gefragter denn je!

Gerade Freiberufler sollen viele verschiedene Kompetenzen vereinen. Einerseits sollen Sie der fachliche Experte sein und gleichzeitig den Kunden mit seinen Anforderungen verstehen und abholen. Sie sollen sich selbst vermarkten, Aufträge akquirieren, ihre Marke ausstrahlen, sich selbst organisieren und die Kommunikation zum Auftraggeber meistern.

In vielen Branchen ist Fachwissen schnell überholt. Der Prozess des lebenslangen Lernens wird gerade Freiberufler begleiten. Zunehmend werden die zwischenmenschlichen und persönlichen Eigenschaften wichtiger. Teamwork, Stressresistenz, Selbstorganisation,… die Liste der geforderten Kompetenzen ist lang. Aber auch da gibt es Hilfe und zahlreiche Kurse!

Unser Tipp: Viele Krankenkassen bezuschussen die Teilnahme an Kursen zur Steigerung des Wohlbefindens und dem Erhalt der Gesundheit. Dazu zählen oft Sportangebote wie Yoga oder Rückenfit. Allerdings lassen sich auch Kurse zur Stressbewältigung oder zur Erweiterung der Soft-Skills anrechnen. Fragen Sie doch einmal unverbindlich bei Ihrem Krankenversicherer nach.

Fördermöglichkeiten – Finanzierung der Weiterbildungen

Die zeitintensiven Weiterbildungen können durch zahlreiche Finanzierungsprogramme möglich gemacht werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bietet auf deren Website eine Förderdatenbank.

Wenn Sie über 25 Jahre jung sind und mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten, kommt für Sie die Bildungsprämie in Frage. Sie können nicht mehrere hintereinander beantragen. Auch Ihr Jahreseinkommen darf 20.000€ nicht überschreiten. Die Bildungsprämie übernimmt die Hälfte der Kosten der Fortbildung. Schon bevor der Kurs anfängt, muss der Antrag genehmigt sein. Ansonsten kann die Zahlung nicht mehr nachträglich erfolgen.

Zudem können Weiterbildungen im Aus- und Inland in der Steuererklärung als Sonder- bzw. Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Das gilt auch für Fahrtkosten oder Lehrmaterialien, die Sie dabei benötigen. Für die Steuererklärung müssen die Kurse die berufliche Tätigkeit nachweislich unterstützen. Das gilt z.B. nicht für Bildungsreisen oder sonstigen Angeboten zur persönlichen Entwicklung.