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Wie finanzieren Sie Ihren nächsten Auftrag? 5 mögliche Wege!

Um geschäftliches Wachstum finanzieren zu können, benötigen Freiberufler, Selbstständige, Freelancer und kleine sowie mittelständische Unternehmen Liquidität. Denn anstehende Aufträge müssen vorfinanziert und Rechnungen bezahlt werden. Wir vergleichen den Dispositionskredit, die klassische Kreditlinie, das Skonto, die Vorkasse sowie Factoring als Möglichkeit zur Rechnungsvorfinanzierung.

Schön ist es, wenn die Akquise erfolgreich war und neue Kunden Aufträge erteilen. Auch ist es erfreulich, wenn neue Projekte über Empfehlungen aus dem Netzwerk entstehen. Jeder Unternehmer möchte, dass sein Geschäft wächst und sein Umsatz gesteigert wird. Oft ist das Wachstum in der Praxis jedoch nicht so leicht realisierbar. Denn Pflegekräfte, IT-Freelancer, Grafiker oder andere Dienstleister bzw. Werbe- und Marketingagenturen sowie alle anderen kleinen und mittelständischen Unternehmen müssen zunächst in Vorleistung gehen. Eine neue Software oder andere Betriebsmittel werden benötigt, eventuell muss noch ein Mitarbeiter eingestellt werden oder eine neue Maschine muss gekauft werden. Selbst die Arbeitszeit, die für das neue Projekt benötigt wird, muss vorfinanziert werden.  Auch Honorarärzte und andere Selbstständige, Freiberufler und Freelancer stehen vor der Herausforderung, schnelle Liquidität zu benötigen, um das Wachstum zu finanzieren. Es besteht also ein kontinuierlicher Finanzierungsbedarf für das Umlaufvermögen sowie die Notwendigkeit der Rechnungsvorfinanzierung. Durch die langen Zahlungsziele der Rechnungen und die häufig schlechte Zahlungsmoral der Kunden wird diese Problematik noch verstärkt.

Auftragsfinanzierung leicht gemacht

Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, gibt es fünf mögliche Wege: Den Dispositionskredit (Dispo), die klassische Kreditlinie, das Skonto, die Vorkasse oder das Factoring. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede:

Der Dispositionskredit

Meist bekommen Freiberufler, Selbstständige und Freelancer mit ihrem Konto automatisch einen Dispo-Kredit von der Bank eingeräumt. Hierbei muss keine Beantragung erfolgen, das Geld ist sofort vorhanden. Jedoch bestehen zwei große Nachteile: Der Dispo hat sehr hohe Zinsen, ist somit teuer und die Kredithöhe ist begrenzt.

Die Kreditlinie

Diese muss extra beantragt und geprüft werden. Das kann einige Tage bis hin zu Wochen dauern. Wer also schnell Geld braucht, kommt hiermit nicht an das gewünschte Ziel. Dafür ist ein regulärer Kredit günstiger als der Dispo. Aber auch wie bei diesem ist die Höhe begrenzt.

Das Skonto

Hierbei handelt es sich um den Nachlass auf die Rechnungssumme, wenn diese schnell beglichen wird. Freiberufler, Selbstständige, Freelancer sowie kleine und mittelständische Unternehmen räumen ihren Kunden häufig 2% Skonto ein, wenn diese binnen 14 Tagen die Rechnung bezahlen. Das kann die Liquidität verbessern, da man nicht so lang auf das Geld warten muss. Jedoch nehmen sehr viele Kunden ihren Skonto nicht in Anspruch. Dies kann vielerlei Gründe haben: schlechte Selbstorganisation, ihnen ist die Ersparnis nicht wichtig genug oder sie besitzen selbst nicht über genügend Liquidität. Die Unternehmer können zudem ihre Liquidität so nicht selbst steuern, sondern sind davon abhängig, ob die Kunden das Skonto nutzen.

Die Vorkasse

Bei der Nutzung der Vorkasse wird ein Teil oder der komplette Rechnungsbetrag für einen Auftrag oder ein Projekt bereits im Voraus fällig. Dies meist bei Beginn der Umsetzung. Für Freiberufler, Selbstständige sowie KMU ist das praktisch, da sie dadurch die Projekte mit dem Geld des Auftraggebers finanzieren können. Doch allerdings verweigern die meisten Kunden die Zahlung von Vorkasse, denn für sie bedeutet es ein Risiko. Je höher das Auftragsvolumen, desto seltener lassen sich die Kunden auf Vorkasse ein.

Das Factoring

Freiberufler, Selbstständige, Freelancer sowie kleine und mittelständische Unternehmen verbessern durch den Verkauf ihrer Forderungen fortlaufend ihre Liquidität. Dadurch sind sie nicht auf die langen Zahlungsziele ihrer Auftraggeber angewiesen und erhalten bereits am nächsten Werktag ihr Geld. Die fortlaufende Sicherstellung der Liquidität bringt viele Vorteile mit sich. Zahlungsverpflichtungen können zeitnah beglichen werden und zukünftige Investitionen getätigt werden. Zudem erhöht sich die Eigenkapitalquote, was sich positiv auf die Bilanz auswirkt. Factoring passt sich flexibel an die Umsetze des Unternehmens an und dies ganz ohne zusätzliche Stellung von Sicherheiten. Beim „echten Factoring“ sind die Rechnungen zusätzlich gegen Ausfall versichert und das Unternehmen wird beim Mahnwesen entlastet. Somit muss nicht abgewartet werden, bis der Debitor die ausstehenden Forderungen begleicht. Dadurch kann eine neue, finanzielle Freiheit genossen werden.

Das Fazit

Alle fünf vorgestellten Möglichkeiten eignen sich für die Vorfinanzierung von Aufträgen und Rechnungen. Doch welche für den jeweiligen Freiberufler, Selbstständigen, Freelancer oder KMU am besten passt, muss in der individuellen Situation geprüft werden. Grundsätzlich ist die bankenunabhängige Finanzierunglösung Factoring ein idealer Weg, um möglichst wenig Liquidität durch das Warten auf Rechnungseingänge zu verlieren. Durch die Inanspruchnahme von Factoring profitieren Unternehmer neben der schnellen Liquidität von weiteren entscheidenden Mehrwerten: Durch die Nutzung der Rechnungsvorfinanzierung der Elbe Finanzgruppe wird zusätzlich vom vollen Forderungsausfallschutz sowie der Übernahme des Mahnwesens profitiert. All das zu einer kleinen Servicegebühr.