Inkasso

Wir räumen auf – Was Inkasso wirklich bedeutet

Inkasso. Oder doch lieber Forderungsmanagement? Zugegeben, das zweite Wort ist in den Köpfen der Menschen weitaus weniger negativ behaftet. Doch warum ist das so? Weshalb assoziieren die Menschen mit Inkasso ausschließlich Geldeintreiber mit schwarzen Mänteln, die unangekündigt an der Haustür stehen und den Fernseher pfänden wollen?

Jetzt ist Schluss damit. Wir stellen heute die Arbeit eines Inkassodienstleisters vor – denn auch das sind ganz normale Menschen, die nur das Beste für alle Seiten herausholen möchten.

Stellen Sie sich vor…

Sie sind Inhaber eines seit acht Jahren erfolgreich bestehenden, mittelständischen Unternehmens und stellen Kleidung im mittleren Preissegment her. Ihre produzierten Waren verkaufen Sie an regionale Händler. Sie sind auf diese Einnahmen angewiesen, denn damit finanzieren Sie weitere, für die Produktion notwendige Materialien.

Ihre letzte Lieferung umfasste 500 Mäntel und sollte Einnahmen in Höhe von 80.000 Euro generieren. Ihr Kunde hat die Ware bereits vor sechs Monaten erhalten. Das Zahlungsziel von 90 Tagen ist längst überschritten, doch Sie haben bisher keinen Cent gesehen.

Das Problem: Sie haben fest mit der Zahlung gerechnet und schon die nächsten Rohstoffe für die kommende Produktionsreihe bestellt. Finanzielle Rücklagen haben Sie keine.

Sie überlegen, was Sie nun tun können. Da Ihr Kunde weder auf Anrufe, noch auf postalische oder elektronische Nachrichten reagiert, haben Sie wenige Möglichkeiten.

Schnelle Forderungsbeitreibung ohne Kostenrisiko

Bei einer intensiven Internetrecherche fällt Ihnen immer wieder das Wort „Inkasso“ ins Auge. Eigentlich wollten Sie auf diesen Schritt verzichten, doch Sie finden ein Unternehmen, welches mit schneller Forderungsbeitreibung ohne Kostenrisiko wirbt.

Lassen Sie sich beraten! Sie rufen das Unternehmen an. Ans Telefon geht eine freundliche Dame, die sich mit Alexandra vorstellt. Sie arbeitet seit mehreren Jahren in der Branche und weiß, wie sie mit den Kunden sprechen muss, um eine Zahlung zu erreichen. Dabei bleibt sie freundlich, aber bestimmt. Ihre pädagogische Ausbildung kommt ihr dabei zugute, denn sie hat Menschenkenntnis und kann verhandeln.

Alexandra berät Sie kompetent zu allen Fragen. Nach 15 Minuten ist das Gespräch beendet – und Sie sind überzeugt. Es scheint der richtige Weg zu sein.

Der Weg zum Geld – die Schritte im Mahnverfahren

  1. Im ersten Schritt startet das vorgerichtliche Mahnverfahren. Informationen über die finanzielle Situation des Schuldners werden gesammelt und eine erste postalische oder telefonische Ansprache erfolgt. Auch  Kontaktaufnahme über Social Media wird immer beliebter.
  2. Ist noch keine Einigung erzielt, schließt sich das gerichtliche Mahnverfahren an. Die Beantragung eines Mahn- und Vollstreckungsbescheides sind Inhalte dieser Phase.  So werden die Forderungen auch vor der Verjährung geschützt.
  3. Schlussendlich folgt die Titelüberwachung, welche die regelmäßige Kontaktaufnahme zum Schuldner sowie eine stetige Überwachung seiner Vermögensverhältnisse beinhaltet. Ziel ist es, innerhalb eines Zeitraumes von 30 Jahren, in dem die Titelüberwachung aufrechterhalten wird, eine Klärung des Sachverhaltes zu bewirken.

Die Umsetzungsphase startet umgehend

Alexandra hat es geschafft. Ihr Schuldner hat sich für einen Telefontermin am kommenden Tag angekündigt. Es stellt sich heraus, dass er selbst auf Geldeingänge wartet. Die offenen 80.000 Euro kann er derzeit nicht zahlen. Alexandra berät ihn zu den verschiedenen Möglichkeiten und dem Ablauf des Mahnverfahrens. Ihr Schuldner möchte sich außergerichtlich einigen und schlägt eine Ratenzahlung vor. Die erste Rate könne er schon in den kommenden Tagen überweisen. Sie nehmen sein Angebot an. So kommen Sie Schritt für Schritt und ohne zusätzliche Kosten an Ihr Geld.

Doch wie sollen Sie nun Ihre neubestellte Ware bezahlen?

Auch für diese Herausforderung hat Alexandra eine passende Lösung. Mit Hilfe der Warenfinanzierung können Produkte durch einen Finetrader vorfinanziert werden. Vor allem in der Textilbranche ist diese alternative Finanzierungslösung mehr als lukrativ und wird häufig eingesetzt, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Warum das so beliebt ist? Das lesen Sie hier.